Millionen protestieren weltweit gegen Trump

Zu den weltweiten Anti-Trump Protesten am vergangenen Samstag erklärt Gabi Gärtner, stellvertretende Parteivorsitzende der MLPD und Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD in NRW zu den Landtags- und Bundestagswahlen: "Am Tag nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Trump erlebte die Welt einen der größten international koordinierten Massenproteste der Geschichte."

"Allein in den USA gingen bei über 700 Demonstrationen und anderen Aktionen ca. 4,5 Millionen Menschen auf die Straße – die größten Proteste, die die USA bislang jemals an einem Tag erlebten.

Am Pranger stand völlig zu Recht die frauen- und migrantenfeindliche, rassistische, umweltzerstörerische, ultranationalistische und ultrareaktionäre bis faschistoide Politik von Trump als Vertreter der aggressivsten Kreise des US-Finanzkapitals. Vorreiterinnen waren die couragierten Frauen, die sich Trumps sexistische und reaktionäre Übergriffe auf Frauenrechte und Frauenwürde keinen Tag länger gefallen lassen wollen. Noch nie gab es bisher eine solch große kämpferische Frauenmanifestation.

Auf allen Kontinenten protestierten Menschen gegen Trump und den Rechtsruck, den er repräsentiert, und den vieler anderer Regierungen. So unter anderem in Australien, und Neuseeland, in Wien, Paris, London und Rom. In Deutschland gab es noch kleinere Proteste u.a. in Berlin, Heidelberg, Frankfurt und München. Aufgerufen hatte weltweit auch die revolutionäre Weltorganisation ICOR, in der die MLPD Mitglied ist. Die weltweiten Massenproteste gegen Trump drücken unüberseh- und unüberhörbar einen fortschrittlichen Stimmungsumschwung unter den breiten Massen aus. Zuletzt hat die Welt einen solchen Massenprotest erlebt, als einige Imperialisten unter Führung der USA den Irak überfielen.

Nicht die Massen rücken nach rechts, es sind Trump und viele andere imperialistische Regierungen, wie die Merkel/Gabriel-Regierung. Gefeiert wird Trump dagegen von ultrareaktionären Gesinnungsfreunden. Das zeigt, dass sich die gesellschaftliche Polarisierung im Weltmaßstab weiter verschärfen wird.“

Am heutigen Montag sind weitere Proteste in vielen deutschen Städten angekündigt, wozu die Montagsdemonstrationen gemeinsam mit dem Internationalistischen Bündnis aufrufen. In der Kritik wird dabei auch Trumps Demagogie stehen, der verspricht, „Arbeitsplätze zu schaffen“, aber tatsächlich nur die Maximalprofite der Konzerne und Banken steigern will. Eine (unvollständige) Liste, wo es Montags Aktionen gibt, findet man auf der Seite der bundesweiten Montagsdemo-Bewegung. Örtliche Ansprechpartner der Montagsdemos kann man hier finden.

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